05.06.2026
Nachrichten

Auf dem Weg in den neuen Seelsorgeraum

Unser Pastoralverbund Stockkämpen gehört künftig zum Seelsorgeraum Rietberg-Wiedenbrück. Dieser neue Seelsorgeraum ist räumlich identisch mit dem bisherigen Dekanat Rietberg-Wiedenbrück mit dem Zentrum in Gütersloh.

Unser jetziger Pastoralverbund Stockkämpen geht zukünftig auf in den Seelsorgeraum Rietberg-Wiedenbrück. Im Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ des Erzbis-tums Paderborn sind nach einer Phase der Beratung zentrale Beschlüsse getroffen wor-den. Das Erzbistum Paderborn wird künftig in 21 Seelsorgeräume gegliedert sein (bisher waren es 87 Pastoralverbünde).
Unser Pastoralverbund Stockkämpen gehört künftig zum Seelsorgeraum Rietberg-Wiedenbrück. Dieser neue Seelsorgeraum ist räumlich identisch mit dem bisherigen Dekanat Rietberg-Wiedenbrück mit dem Zentrum in Gütersloh.
Die „Grundsteinlegung“ der neuen Seelsorgeräume soll zum 1. Advent 2026 erfolgen. Damit beginnt eine Übergangszeit, in der die neuen Räume auf ihre pastoral-inhaltliche Ausgestaltung vorbereitet werden. Am Anfang werden wir vor Ort erst einmal vermut-lich kaum Veränderungen bemerken.
Die bisherigen Pfarrer und Leitungspersonen bleiben im Regelfall zunächst in ihren
Ämtern. Die Übergangsleitung dann wird im nächsten Schritt in der Regel durch die heutigen Dechanten wahrgenommen. Sie bereiten die neuen Räume vor, führen die Beteiligten zusammen und begleiten die nächsten Schritte.
Von Advent 2026 bis Advent 2027 ist eine „Ankerzeit“ vorgesehen. In dieser Zeit sollen sich haupt- und ehrenamtlich Engagierte im neuen Seelsorgeraum besser kennenlernen, geistliche Angebote wahrnehmen und über Glaubenserfahrungen ins Gespräch kom-men. So soll die Veränderung nicht nur organisatorisch, sondern auch geistlich gestaltet werden.
Perspektivisch soll ein Seelsorgeraum in der Regel aus einer Pfarrei bestehen. Das macht Zuständigkeiten klarer, Entscheidungswege einfacher und die Verwaltung schlanker. Das bedeutet, dass die heutigen Pfarreien fusionieren. Erste Fusionen von Kirchengemeinden sind ab 2028 vorgesehen.
Das kirchliche Leben kann neben thematischen, zentraleren Angeboten auch weiterhin vor Ort stattfinden: in Gemeinden, Kirchorten, Einrichtungen, Gruppen und Initiativen. Dafür sollen lokale Verantwortungsstrukturen ausgebaut werden, in denen Engagierte wie bisher Verantwortung übernehmen – etwa für Gottesdienste und Andachten, the-matische Angebote, Gebäude oder konkrete Aufgaben am Ort. Bedingung ist, dass sich Menschen mit ihrem Engagement einbringen.
Künftig wird es in jedem Seelsorgeraum ein Pastorales Zentrum (in unserem Fall vermutlich Gütersloh), mehrere verlässliche Orte und ein multiprofessionelles Pastoralteam geben.

Geleitet wird der Seelsorgeraum durch ein Trio aus Pfarrer, Pastoraler Koordination und Verwaltungsleitung sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Rat der Pfarrei und dem Kirchenvorstand.
In ehrenamtliches Engagement soll durch Begleitung, Qualifizierung und spirituelle Stärkung investiert werden. Zudem wird pro Seelsorgeraum eine hauptberufliche volle Stelle zur Engagementförderung geschaffen.

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Aus meiner Sicht nun liegen also die Pläne des Erzbischofs für die nächsten 14 Jahre vor.

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Das Erzbistum Paderborn wird künftig in 21 Seelsorgeräume gegliedert sein. Unser Pastoraler Raum gehört künftig zum Seelsorgeraum Rietberg-Wiedenbrück. Dazu gehören die derzeitigen pastoralen Räume Gütersloh, Reckenberg, am Ölbach, Rheda-Herzebrock-Clarholz, Rietberg und Stockkämpen.