Todesfall
Und doch ist im Falle des Falles erst einmal viel zu tun und zu organisieren.
Ist ein Angehöriger verstorben, gilt der erste Anruf einem Arzt*einer Ärztin, der*die den Todesfall bestätigt und den Totenschein ausstellt. Im Anschluss daran beauftragen Sie ein örtliches Bestattungsunternehmen, das sie in rechtlichen Fragen unterstützt und die ersten Etappen zur Organisation und Gestaltung der Trauerfeier mit Ihnen angeht.
Wünschen Sie ein katholisches Begräbnis?
Bei uns im Pastoralverbund Stockkämpen begleitet Sie eine von fünf Personen bei der Gestaltung Ihrer christlichen Trauerfeier.
Alle Personen sind ausgebildet, qualifiziert und übernehmen zum Teil ehrenamtlich diesen Dienst, um Sie in der Phase der ersten Tage nach dem Verlust Ihres Angehörigen zu begleiten. Bei den Priestern ist auch eine Begräbnisfeier als Eucharistiefeier (Requiem) möglich. Die Anfrage an eine der engagierten Personen erfolgt gemeinsam mit dem*r beauftragten Bestatter*in.
Bei Beerdigungsanliegen kontaktieren Sie bitte:
Zu den üblichen „Geschäftszeiten“ unser Pfarrbüro | Telefon: 05201 – 971 93 80 oder an „Tagesrandzeiten“ unseren Pfarrer Jürgen Westhof | Telefon: 05201 – 971 93 81.
Anrufbeantworter werden regelmäßig abgehört.
Engagierte im Begräbnisdienst:
• Maria Flachsbarth | Ehrenamtliche Begräbnisfeierleiterin | Kontakt über das Pfarrbüro
• Reinhold Frickenstein | Priester | Telefon: 05423 – 932 91 87 | Mail: frickenstein@pv-s.net
• Paul Schroeter | Pastoralreferent | Telefon: 0176 – 363 210 53 | Mail: schroeter@pv-s.net
• Cinzia Tiemann | Ehrenamtliche Begräbnisfeierleiterin | Kontakt über das Pfarrbüro
• Jürgen Westhof | Pfarrer | Telefon: 05201 – 971 93 81 | Mail: westhof@pv-s.net
Gestaltung Ihrer Trauerfeier
Im Trauergespräch mit einer dieser fünf Personen, geht es u. a. auch um die individuelle Gestaltung Ihrer Trauerfeier.
Eine christliche Begräbnisfeier bietet einen Rahmen, der in Teilen bereits gesetzt ist, aber gleichzeitig Platz für individuellen Gestaltungsspielraum lässt.
Diesen Fragen können Sie, wenn Ihnen danach ist, nachgehen, um sich auf das Trauergespräch vorzubereiten:
– Welche Lieder/Musik soll bei der Trauerfeier gespielt werden? Gibt es ein Lieblingslied (aus dem Liederbuch), das nicht fehlen darf?
– Gibt es einen Text aus der Bibel oder ein besonderes Gebet, das der*die Verstorbene besonders am Herzen gelegen hat und gesprochen werden soll?
– Gibt es eine besondere Person (ein Vorbild, eine*n Heilige*n, einen besonderen Menschen), der*die Verstorbene besonders inspiriert hat?
– Möchten wir eigene Worte in der Trauerfeier sprechen (lassen)?
– Möchten wir in der Familie Fürbitten im Sinne des*r Verstorbenen selbst formulieren (und vortragen)?
Die Zeit nach der Trauerfeier
Trauerarbeit und die Bewältigung des Verlustes eines geliebten Mitmenschen brauchen Zeit.
Oft beschreiben Angehörige eines*r Verstorbenen, dass man erst nach der Trauerfeier zur Ruhe kommt und die wirkliche Zeit des Trauerns erst dann beginnt, wenn sich der Trubel der ersten Tage gelegt hat.
In unseren Gottesdiensten besteht daher die Möglichkeit, im Hochgebet für die Verstorbenen namentlich zu beten. Sechs Wochen nach dem Todestag oder auch zum Jahrestag der Verstorbenen sind etablierte Zeiten für „Seelenämter“.
Wenn Sie das namentliche Gebet in den Gottesdiensten wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zum Pfarrbüro auf und bestellen eine sogenannte „Messintention“. Dieses Angebot ist kostenfrei.
Auch zu Allerheiligen am 1. November gedenken wir in besonderer Weise der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Hierzu werden Sie durch das Pfarrbüro entsprechend informiert und eingeladen.
Darüber hinaus stehen die Mitglieder des Pastoralen Teams auch für Seelsorgegespräche im Nachgang an die Trauerfeier zur Verfügung.
Trauergruppen und Trauerveranstaltungen
Manchmal braucht es aber über die Erwähnung im Gottesdienst hinaus den Austausch mit anderen Trauernden, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden. Dann sind Gespräch und eine Trauergruppe hilfreich, um die eigene Trauer bearbeiten zu können.
Im Pastoralverbund und darüber hinaus möchten wir Sie auf diese kostenfreien und offenen Trauergruppen aufmerksam machen:
• Troastoase im Pfarrheim St. Michael, Versmold, Kämpenstraße 8
Bietet insbesondere Trauermöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.
Kontakt: 0151 – 2410 2614 oder trost.oase@drk-versmold.de
• Trauertreff des Hospizverbundes am Teutoburger Wald im Pfarrheim St. Michael, Werther, Ravensberger Str. 62
Immer am 3. Samstag im Monat von 15:00 – 16:30 Uhr.
Kontakt und Informationen Monika Riepe: 0178 – 120 1988
• Offener Trauertreff des CityKlosters Bielefeld
Immer am 2. Mittwoch im Monat von 16-18 Uhr im Franziskussaal, Klosterplatz 3, 33602 Bielefeld.
Eine Einzelbegleitung ist ebenfalls möglich.
• Trauernetzwerk Bielefeld
In diesem Netzwerk finden Sie weitere unterschiedlicher Trauerbegleitungsformate und -gruppen, die in Bielefeld ansässig sind und auch Menschen aus dem Umland von Bielefeld offenstehen.
• Trauercafé in Spenge
Das Bestattungshaus Küstermann bietet verschiedene Veranstaltungen über das Jahr verteilt an. Regelmäßig, am ersten Donnerstag im Monat ab 16:30 Uhr, wird auch ein offenes Trauercafé in Spenge, Lange Straße 66, 32139 Spenge, angeboten.
Alle Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsflyer.
Im Trauerfall wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen Gottes Beistand und sprechen Ihnen unser Beileid aus.