12.07.2026
Pastoralverbund
Nachrichten

Neue Ehrenamtliche für Kommunion und Begräbnisdienste

Zwei ehrenamtliche Leiterinnen für Begräbnisdienste und zwei neue Kommunionhelfer im Pastoralverbund

Mit großer Freude können wir zwei neue Kommunionhelfer vorstellen und zum ersten Mal für unseren Pastoralverbund auch zwei Leiterinnen für den Begräbnisdienst.
Der Begräbnisdienst ist ja nicht notwendigerweise mit dem Priesteramt verbunden, sondern kann auch von dafür ausgebildeten Gemeindemitgliedern vollzogen werden. Das ist gewissermaßen auch ein Schritt in die Zukunft, weil angesichts der weniger werdenden Hauptamtlichen manche Dienste in die Hände von Ehrenamtlichen übergehen muss. Auch der Dienst der Kommunionhelfer/-innen ist ein zutiefst seelsorglicher Dienst. Er beinhaltet nicht nur das Austeilen der Kommunion in den verschiedenen Gottesdienstformen, sondern auch das Bringen der Kommunion zu den Kranken zuhause. Das ist eben dann auch immer ein Seelsorgebesuch.
Alle Dienste gelten jeweils für den ganzen Pastoralverbund.
Wir danken Ihnen für die Bereitschaft, sich auf diese besonderen Weisen zu engagieren und einzubringen in den Weinberg des Herrn und wünschen Gottes Segen für diese wichtigen Dienste!
Pfarrer Jürgen Westhof

 

Hier stellen sich die vier neuen Ehrenamtliche kurz persönlich vor. Fotos dazu sind in den gedruckten Pfarrnachrichten abgebildet:

Grüß Gott! Mein Name ist Cinzia Tiemann, 49 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ich arbeite als angestellte Steuerberaterin in Bielefeld. Geboren und aufgewachsen bin ich in Ostwestfalen, geprägt von meinen italienischen Wurzeln. Nach einer längeren Zwischenstation in München sind wir 2014 endlich wieder in unsere Heimat zurückgekehrt und leben seitdem im schönen Halle in Westfalen. Mein Glaube war und ist ein fester Bestandteil in meinem Leben, trägt mich und gibt mir Halt. Gerade in einer Zeit, in der unsere Gemeinden kleiner werden, Veränderungen anstehen, möchte ich meinen Beitrag zu einer lebendigen Gemeinschaft leisten. Im Begräbnisdienst ist es mir ein Anliegen, Angehörige in einer besonderen Zeit ihres Lebens zu begleiten und die Verstorbenen auf ihrem letzten Weg auf Erden würdevoll zu verabschieden. Ich hoffe sehr, diesem Ehrenamt gerecht zu werden und den Menschen in ihrer Trauer Trost, Zuversicht und ein offenes Ohr schenken zu können. Das ist für mich ein Ausdruck gelebter Kirche.

 

Guten Tag, mein Name ist Maria Flachsbarth, 63 Jahre alt. Nach einem neunmonatigen Kursus, den Cinzia Tiemann und ich gemeinsam absolviert haben, hat Erzbischof Bentz uns eine Beauftragung zum Begräbnisdienst im Pastoralverbund Stockkämpen erteilt.
Ich bin in dieser Gegend aufgewachsen, habe in Hannover und Berlin gelebt und war Bundespolitikerin. Mein Mann und ich sind konfessionsverbindend verheiratet, wir haben zwei erwachsene Söhne und wohnen seit drei Jahren in Brockhagen. Ich bin schon lange ehrenamtlich in unserer Kirche aktiv, war Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbunds, der kleineren Schwester der kfd, und bin u.a. Mitglied der Synodalkonferenz.
Die Bitte von Pfarrer Westhof an die Gemeinde um Unterstützung hat mich zum Begräbnisdienst gebracht. Für mich beschreibt der Ausdruck „letzte Ehre erweisen“ den Kern des Dienstes ganz gut:
Verstorbene mit Respekt und in Würdigung ihrer Persönlichkeit und Lebenswegs zu verabschieden. Und ich möchte Menschen in existenziellen Situationen ein Stück weit begleiten, um Kirche erlebbar zu machen, um mit ihnen die Hoffnung auf Erlösung und Auferstehung aus dem Evangelium Jesu Christi zu teilen.

Mein Name ist Martin Nottka, ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Ich freue mich schon sehr auf die neue Aufgabe in der Gemeinde, auch das Überbringen der Krankenkommunion ist mir ein Anliegen. Ich arbeite in der Qualitätssicherung eines Druckzylinderherstellers. Meine privaten Interessen sind Garten, Astronomie, wandern, reisen. Meine religiöse Heimat ist die St. Hedwig Ge-meinde in Steinhagen, in der ich in den 1980er und 90er Jahren Messdiener war und heute schon als Lektor tätig bin. Ich freue mich sehr, mich mit dem Dienst in der Gemeinde einzubringen und mich persönlich auch im Glauben und christlichen Handeln weiter zu entwickeln.

Mein Name ist Michael Hörner, ich bin 41 Jahre alt, seit 12 Jahren verheiratet und Vater von zwei Jungs und zwei Mädchen.
Von Beruf bin ich Chemikant bei Simtra in der Pharmaproduktion. Die Entscheidung zum Kommunionshelfer habe ich getroffen, weil es mir am Herzen liegt, der Gemeinde und der Kirche zu dienen. Die Eu-charistie ist für mich das Heiligste einer jeden Messe und daher eine besondere Ehre, den Priester dabei als Kommunionhelfer zu unterstützen.

Weitere Einträge

© Gordana Boljat

Nachrichten Notfall-Organist im WDR-Fernsehen

Notfall-Organist - neue digitale Lösung
© Monster Ztudio / Shutterstock.com

Nachrichten Immobilienstrategie

Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn zielt darauf ab, in den Pastoralen Räumen die Weichen für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Nutzung des kirchlichen Gebäudebestandes zu stellen.
© Thoom /Shutterstock.com

Nachrichten Firmung 2026 Geistreiche Zeit

Am 17. und 23.05. erlebte die Firmvorbereitungszeit mit der feierlichen Firmung ihren Höhepunkt.